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Standort:  Startseite > News > Hochsauerlandkreis: Michael Lichtnecker tritt zurück
Mittwoch, 23. Mai 2018

Hochsauerlandkreis: Michael Lichtnecker tritt zurück

Erneuter heftiger Krach im Vorstand führt zum Rücktritt eines KV

25.03.2014 - 18:42 Uhr • micha • 26 Kommentare       

Michael Lichtnecker tritt als geschäftsführender Kreisvorsitzender des Hochsauerlandkreises zurückâ€Die Situation ist unerträglich geworden. Die Spannungen im Kreisvorstand waren nach den letzten Entscheidungen weiterhin vorhanden. Durch Einzelentscheidungen des Vorsitzenden Ludwig Stappert werden sie auch weiterhin vorhanden bleiben.", kommentierte Michael LIchtnecker seinen Rücktritt. Hinzu kamen deutlichen Unmutsbekundungen von anderen Personen im Kreisvorstand und aus den Ausschüssen, die ihren Rücktritt vollziehen würden, wenn Ludwig Stappert im Amt bleiben würde. â€Diese Situation ist für mich nicht mehr steuerbar.", so Lichtnecker weiter.

Der Rückttritt Lichtneckers gilt nicht mit sofortiger Wirkung, da die laufenden Amtsgeschäfte noch einige offene Tätigkeiten beinhalten. "Ich strebe damit auch die Übergabe ordnungsgemäß an." sagte Lichtnecker zum "verzögerten" Rücktritt.

Die Doppelspitze Stappert/Lichtnecker war offenbar schon von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Viele ehrenamtliche Mitarbeiter sind nach sehr kurzer Zeit schon demotiviert. Hoffnung auf Besserung gibt es. Lichtnecker: "Ich ziehe einen Schlussstrich, will aber mit einem veränderten Team versuchen, die Zustimmung der Vereine vorausgesetzt, einen außerordentlichen Kreistag zu erreichen, um so die angestrebten Ziele der Zusammenlegung der Kreise Meschede und Brilon zu erreichen. Unsere gemeinsamen Ziele werden unter der Führung von Ludwig Stappert nicht erreicht!"

Kreisvorsitzender Ludwig Stappert scheint im HSK spätestens jetzt eine isolierte Position zu haben. Wie sich die Situation im Hochsauerlandkreis aber entwickelt, ist aktuell nicht voraus zu sagen. Auch eine mögliche Aufspaltung in die beiden Altkreise steht wieder im Raum.

Lichtneckers Rücktritt ist nun schon der dritte Rücktritt in der sehr kurzen Ära des neuen Fußball-Kreises Hochsauerland. Zuvor hatten bereits Georg Wobst (Kreisjugendausschussvorsitzender) und Frank Böttenberg (Kreiskassierer) ihre Ämter niederlegt.

Foto: Hochsauerlandkreis Fußball




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Kommentare:



 
micha sagt:
#1 • 26.03.2014 - 09:11 Uhr

Wie ich höre und lese, mehren sich hier tatsächlich die Stimmen, dass man die Kreise besser wieder spaltet bevor weiteres Unheil angerichtet wird. Was sagt ihr dazu? Muss "nur" die Führung ausgetauscht werden oder lässt man das Pojekt lieber gleich ganz sterben?



 
Mark sagt:
#2 • 26.03.2014 - 09:50 Uhr

Ich habe mit dem HSK nichts zu tun deshalb kann ich mich nicht dazu äußern, ob es gut wäre, den Kreis wieder zu spalten. Aber wer hier Schuld am Desaster hat ist doch klar. Nur wie ich mir habe sagen lassen sind die Vereine im Kreis Brilon auf Stapperts Seite (warum auch immer das so ist) und dann wird es schwer, eine Auflösung zu vermeiden.



 
Trainer2te sagt:
#3 • 26.03.2014 - 14:04 Uhr

Man muss sich mal die Frage stellen wer denn überhaupt die Zusammenlegung wollte!?!?



 
micha sagt:
#4 • 27.03.2014 - 20:50 Uhr

Stappert hält Kreistag unter Berücksichtigung der aktuellen Situation für die schlechteste Lösung:

>> Klick <<

Oder mit anderen Worten: Stappert ist gegen die Demokratie im Kreis ....



 
Trainer2te sagt:
#5 • 27.03.2014 - 22:34 Uhr

Leider geht bei mir der link nicht.
Nen Alleinherrscher hält auch nix von Demokratie



 
micha sagt:
#6 • 28.03.2014 - 07:02 Uhr

Link repariert.



 
Megi sagt:
#7 • 28.03.2014 - 07:02 Uhr

Ludwig Stappert teilt in einer Pressemitteilung mit, dass bei Berücksichtigung aller Konsequenzen (u.a. Antrag auf Auflösung der Fusion) ein außerordentlicher Kreistag, wie ihn Michael Lichtnecker mit Unterstützung der Vereine anstrebt, derzeit die schlechteste Lösung wäre.

Ich denke der Satz sagt alles. Er hat so ziemlich die Hose voll, dass die Vereine aus dem Altkreis Meschede durchkommen mit dem Vorhaben (ich weiss ned was man dafür braucht)



 
Mark sagt:
#8 • 28.03.2014 - 07:20 Uhr

Der Mensch erinnert mich stark an einen gewissen FIFA Prädidenten. Machterhalt um jeden Preis.



 
Trainer2te sagt:
#9 • 28.03.2014 - 15:12 Uhr

Mittlerweile gibt es ja sogar Vereine aus dem Altkreis Brilon die einsehen das dies so keinen Sinn macht



 
Knackwurst sagt:
#10 • 28.03.2014 - 16:36 Uhr

Ich möchte nur soviel sagen: Souverän ist anders. Und damit ist eigentlich klar, dass man einem solchen Posten nicht gewachsen ist.



 
Trainer2te sagt:
#11 • 06.04.2014 - 09:41 Uhr

Hier ein auf flvw-hochsauerlandkreis.de veröffentlichter Leserbrief:

Zitat:
An die Westfalenpost vom 05.04.2014


Als ehemalige Mitglieder des Kreisvorstandes Brilon sind wir über die derzeitigen Entwicklung und Zustand des neuen Kreises nach der Fusion unter der Führung von Ludwig Stappert nicht wirklich überrascht.

Demokratische Grundregeln in der Kreisführung und auch der Führung des Kreisvorstandes wurden in der Vergangenheit zwar nach außen zelebriert, fanden aber im Inneren nie statt.

Viele Entscheidungen wurden von ihm und seinem Stellvertreter Jäger auf dem „kleinen Dienstweg“ getroffen und uns in den wenigen Kreisvorstandssitzungen lediglich mitgeteilt. (z.B. die Einführung der Frauenkreisligen und die damit verbundene Zwangsrückführung und Zwangsabstieg der Mannschaften des TuS Medebach und SG Grafschaft)
flvw logo k22 1

Entscheidungen über Ehrungsanträge waren ebenso Chefsache wie Auswertung der Vereinsvorschläge zum Ehrenamtspreis. Infos über ein Ranking gab es nie.

Kreisvorstandssitzungen wurden im Laufe der Jahre immer seltener. (Abstand zwischen zwei KV Sitzungen teilweise bis zu 6 Monaten) Protokolle wurden in den letzten Jahren gar nicht mehr angefertigt und daher auch nicht beschlossen.

Auch gab es in der Ära Ludwig Stappert reichliche Rücktritte, bzw. traten bei Neuwahlen einige aus Frust nicht mehr an. Sabrina Schütte (Mädchenbeauftragte), Manfred Holzky (stellv. VKJA + Juniorenstaffelleiter) und Ludger Jansen (Kreiskassierer) traten vorzeitig aus Enttäuschung zurück.

Doris Barthel (Außersportliche Jugendarbeit) und Stefan Wild (Vors. Kreisjugendspruchkammer) traten zu Neuwahlen nicht mehr an, weil einerseits keine Unterstützung und Akzeptanz gegeben war und anderseits Ludwig Stappert sich in die Belange der Jugendrechtsinstanz einmischte.

Konträre Meinungen waren seitens Stappert nicht gewünscht. KV Mitglieder, die sich trotzdem in Sachfragen gegen die Meinung des Kreisvorsitzenden gestellt haben, wurden kalt gestellt oder teilweise durch falsche Anschuldigungen mundtot gemacht. Dies hat über Jahre hin die Motivation komplett schwinden lassen.

Unbequemen Mitarbeiter wurden bei der Fusion gezielt aussortiert und durch vermeintlich „pflegeleichtere“ ersetzt. Dies ist aber scheinbar aus Stapperts Sicht leider in die Hose gegangen, da die Kollegen aus Meschede ein Team sind und auch Teamarbeit gewohnt sind.

Wir bitten die Vereine im Hochsauerlandkreis einen Antrag auf außerordentlichen Kreistag zu zustimmen, denn unter einem Kreisvorsitzenden Stappert wird es in naher Zukunft weitere Rücktritte von ehrenamtlichen Mitarbeitern geben, die dann nicht mehr ausgeglichen werden können und den Fortbestand sowohl des Spielbetriebs als auch des Kreises gefährden.

Eckhard Schulz - Hermann Vondereck



 
Trainer2te sagt:
#12 • 06.04.2014 - 09:44 Uhr

Ebenso wird bei der Infoveranstaltung nur 1 Vereinsvertreter anwsend sein dürfen.
Lächerlich!!!!!!!!!!!
infoveranstaltungen sind dazu da um die Leute zu INFORMIEREN die es INTERESSIERT und nicht nur die einladen, die ich eventuell mit etwas DUMMGESCHWÄTZ dazu kriegen kann den ausserordentlichen Kreistag nicht einberufen zu wollen.



 
Trainer2te sagt:
#13 • 09.04.2014 - 16:53 Uhr

Einfach ohne Worte für mich.
Wenn sie den Alleinherrscher weiterhin haben wollen, dann sollen sie einfach die Kreise wieder trennen!!!!!!!!!!

Zitat:
Kreisvorstand wird „die volle Unterstützung zugesichert“
08.04.2014 | 22:14 Uhr
Kreisvorstand wird „die volle Unterstützung zugesichert“
„Die Vereine aus dem Altkreis Brilon lehnen generell einen außerordentlichen Kreistag ab“: Ludwig Stappert (links), Vorsitzender des Fußball-Kreises Hochsauerlandkreis. Rechts FLVW-Präsident Hermann Korfmacher.Foto: WP

Brilon. „Die Vereine aus dem Altkreis Brilon lehnen generell einen außerordentlichen Kreistag ab“, gab Ludwig Stappert, Vorsitzender des Fußball-Kreises Hochsauerlandkreis, das Votum der Vereinsvertreter nach der Info-Veranstaltung, die am Dienstagabend in Brilon stattfand, wieder.

„Die Vereine aus dem Altkreis Brilon lehnen generell einen außerordentlichen Kreistag ab“, gab Ludwig Stappert, Vorsitzender des Fußball-Kreises Hochsauerlandkreis, das Votum der Vereinsvertreter nach der Info-Veranstaltung, die am Dienstagabend im Veranstaltungsraum der neuen Kreissporthalle an der Jakobuslinde in Brilon stattfand, wieder.

„Die Vereine aus dem Altkreis Brilon haben dem Vorstand des Fußball-Kreises Hochsauerlandkreis ihre volle Unterstützung zugesichert“, berichtete Stappert. Darüber hinaus sei, so Stappert, von den Vereinsvertretern gefordert worden, dass der angekündigte Rücktritt von Michael Lichtnecker, geschäftsführender Vorsitzender des Fußball-Kreises Hochsauerlandkreis, zum 31. Mai dieses Jahres sofort wirksam werde. Lichtnecker hatte parallel zu seinem Rücktritt zu einem außerordentlichen Kreistag aufgerufen und damit im neugegründeten Fußball-Kreis Hochsauerlandkreis (Zusammenschluss der Altkreise Meschede und Brilon) für eine Zerreißprobe gesorgt.

Darüber hinaus seien die Vereine, so Stappert, enttäuscht gewesen, dass die Themen in der Öffentlichkeit breitgetreten und nicht wahrheitsgemäß dargestellt worden seien. „Die Vereine sind zutiefst enttäuscht, dass die Personen, die die Anschuldigungen formuliert haben, durch Abwesenheit geglänzt haben“, erläuterte Stappert. Der Kreisvorstand überlegt nun weitere Schritte. „Wir erwarten aber, dass die gemachten Anschuldigungen auch öffentlich zurückgenommen werden“, sagte Stappert. Insgesamt sei es, so Stappert nach der Sitzung in Brilon, eine harmonische Diskussion gewesen. „Bis auf wenige Ausnahmen waren alle Vereine anwesend“, führte Stappert aus.

Die zweite Info-Veranstaltung zu derselben Thematik findet am kommenden Montag, 14. April, ab 18.30 Uhr in Dorlar (ehemaliger Altkeis Meschede) statt.

Stefan Knepper

Kreisvorstand wird „die volle Unterstützung zugesichert“ | DerWesten - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/wp/sport/lokalsport/arnsberg/kreisvorstand-wird-die-volle-unterstuetzung-zugesichert-id9223174.html#plx1209044801



 
micha sagt:
#14 • 09.04.2014 - 19:35 Uhr

Klingt alles sehr glaubwürdig.... *roll*



 
Trainer2te sagt:
#15 • 14.04.2014 - 22:46 Uhr

Weiß schon jemand ob der Infoabend im Kreis Meschede auch son Müll ergeben hat wie der Erste?



 
micha sagt:
#16 • 15.04.2014 - 07:26 Uhr

Bisher noch nichts. Leider. Vielleicht kann ja jemand berichten.



 
Mini78 sagt:
#17 • 15.04.2014 - 09:09 Uhr

Guten Morgen!
Ich war gestern in Dorlar mit dabei und ich glaube, über die Sitzung wird man sich auch in einigen Jahren noch unterhalten... Heute morgen in der Zeitung (WP) stand ja schon, dass es ordentlich Gegenwind für den Kreisvorstand gab.
Die ganze Sitzung ist ohne offizielles Ende mehr oder weniger im Tumult geendet. Um kurz vor 9 sind die meisten einfach aufgestanden und gegangen. Der Ausdruck "Muppet-Show" fiel auch öfters...
Einfach erschreckend fand ich die Art und Weise, wie man sich seitens des Kreisvorstandes aufgestellt und argumentiert hat. Der Grundtenor war, dass man alles richtig gemacht hat. Wenn dem nicht so sein sollte, wurde es solange so hingedreht, bis es wieder passte.
Allerdings musste man dann doch zugeben, dass immense Ausgaben ohne Vorstandsbeschluss getätigt wurden.
Auch fiel öfter der Satz, dass man ja noch viiiiieeeel mehr erzählen könnte, aber jetzt keine dreckige Wäsche waschen wollte. Als man dann in der Defensive war, hat man das aber dann doch getan.
Ich hab mir nur die Frage gestellt, wie viele Leute noch zurücktreten müssen, bis man mal einsieht, dass es nicht immer nur an den anderen liegt, sondern vielleicht auch an einem selber.
Einige Teilnehmer aus Brilon waren auch da und einige Mescheder sind auch in Brilon gewesen. In Brilon waren wohl nur knapp die Hälfte der Vereine anwesend. Um es vorsichtig auszudrücken, war es auch gewollt, die Infoveranstaltungen für die Briloner und Mescheder Vereine getrennt durchzuführen, um entsprechend Stimmung machen zu können.
Ich muss aufhören... sonst rege ich mich wieder auf.
Ich persönlich hoffe, dass die Vereine die notwendige Anzahl an Anträgen zusammen bekommen, damit das alles mal vor allen Vereinen gemeinsam geklärt werden kann.
Danach kann es eigentlich nur besser werden...



 
MichaelT sagt:
#18 • 15.04.2014 - 09:15 Uhr

Und worauf soll das ganze dann raus laufen?? Trennung der Kreise?? Neuanfang mit einem der beiden Vorsitzenden? Neuanfang mit einem komplett neuen Gesicht an der Spitze?? Eine andere Alternative scheint es ja nicht zu geben.. Was Ideal ist kann sich jeder für sich überlegen denke ich..



 
micha sagt:
#19 • 15.04.2014 - 09:36 Uhr

Es gibt nur 2 Alternativen:

1. Die "Ehe" wieder auflösen und alle sind (offenbar) glücklich

2. Neuanfang mit einem komplett neuen Vorstand (was ich für sehr unwahrscheinlich halte)

Was dieser aktuelle Vorstand sich bisher geleistet hat, hätte in der freien Wirtschaft schon lange dazu geführt, dass er komplett zurückgetreten bzw. gegangen worden wäre. Dass es im Bereich Altkreis Brilon immer noch Vereine gibt, die das nicht so sehen, kann nur in der Faulheit begründet sein, bestimmte Dinge einmal deutlich zu hinterfragen.

Ich will hier sicher nicht dem Kreis Brilon oder seinem Teil des Vorstandes den schwarzen Peter zuschieben, denn auch die Verantwortlichen des Kreises Meschede sind hier sehenden Auges in ein Problem hinein gerannt. Wenn man so eine Fusion durchführt, macht man es mit einem klaren Schnitt und nicht mit so vielen Kompromissen (siehe Kreisvorsitzenden-Regelung, Ligenstruktur, Auf- und Abstiegsregelungen etc.) sonst ist es von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Dass man sich auf menschlicher und auch auf sachlicher Ebene im Vorstand nicht versteht, war vor der Fusion schon klar. Warum dachte man, dass das dann mit diesem Personal funktionieren kann? Das verstehe ich bis heute nicht. Das ganze war eben ein Schnellschuss und man hätte es besser vorbereiten sollen.



 
Trainer2te sagt:
#20 • 15.04.2014 - 17:32 Uhr

Genau das ist das größte Problem:
Schnellschuss
Hauptsache man hat was gemacht, ob Gut oder Schlecht für die Spieler Sch..ßegal



 
Trainer2te sagt:
#21 • 17.04.2014 - 08:44 Uhr

Info auf der hp bzw. derwesten.de

Zitat:
Lichtnecker: „Zeit für Beratungen und zum Dialog vorhanden“
16.04.2014 | 06:30 Uhr
Lichtnecker: „Zeit für Beratungen und zum Dialog vorhanden“
„Werde mich für das Erreichen des außerordentlichen Kreistages engagieren“: Michael Lichtnecker.Foto: Ted Jones

Sauerland. „Es gilt, ein Zukunftskonzept vorzulegen und das dazugehörige Team zusammen zu stellen, wenn es zu einem außerordentlichen Kreistag kommt. Und ich werde mich für das Erreichen des außerordentlichen Kreistages engagieren“, sagt Michael Lichtnecker im Interview mit der Sauerland-Sportredaktion.

Ludwig Stappert, Vorsitzender des Fußball-Kreises Hochsauerlandkreis, hatte die Vereinsvertreter des Fußball- und Leichtathletikkreises Hochsauerland am zurückliegenden Montag und in der vergangenen Woche zu Info-Veranstaltungen eingeladen, um nach dem angekündigten Rücktritt von Michael Lichtnecker, geschäftsführender Kreis-Vorsitzender, zum 31. Mai dieses Jahres und dessen Aufruf zu einem außerordentlichen Kreistag die aktuelle Situation zu erörtern (wie berichtet). Im Nachgang der beiden Treffen in Brilon und Dorlar hat die Sauerland-Sportredaktion bei Michael Lichtnecker nachgefragt.

Herr Lichtnecker, wie beurteilen Sie den Ausgang der Info-Veranstaltung in Brilon?

„Die Basis der Vereine hat auf der Grundlage der Informationen eine Meinung gebildet, die ich akzeptiere. Mehr kann ich dazu nicht sagen, weil ich beruflich verhindert war.“

Am zurückliegenden Montagabend gab es zum selben Anlass eine Zusammenkunft in Dorlar. Wie beurteilen Sie diesen Ausgang?

„Auch dieses Meinungsbild ist zu akzeptieren. Nur war in Dorlar überwältigend deutlich zu spüren, dass ein außerordentlicher Kreistag eingefordert wird. Zahlreiche Vereinsvertreter haben hier ihre Meinung zu den Rücktritten und der Zusammenarbeit des Vorstands klar zum Ausdruck gebracht.“

Wie sehen Ihre nächsten persönlichen Schritte aus?

„Es gilt, ein Zukunftskonzept vorzulegen und das dazugehörige Team zusammen zu stellen, wenn es zu einem außerordentlichen Kreistag kommt. Und ich werde mich für das Erreichen des außerordentlichen Kreistages engagieren. Der Montagabend war ein klares Signal, dass eine Veränderung herbeigeführt werden muss.“

Sie haben zum 31. Mai dieses Jahres Ihren Rücktritt verkündet. Läuft Ihnen bei der Aufklärungsarbeit möglicherweise die Zeit davon?

„Es gibt kein Zeitproblem. Alle wissen, dass in den nächsten Wochen die Entscheidung für oder gegen einen außerordentlichen Kreistag gefällt werden muss. Zeit für Beratungen und zum Dialog ist vorhanden.“

Stefan Knepper

Lichtnecker: „Zeit für Beratungen und zum Dialog vorhanden“ | DerWesten - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/wp/sport/lokalsport/arnsberg/lichtnecker-zeit-fuer-beratungen-und-zum-dialog-vorhanden-id9246679.html#plx885702493



 
sc-n2 sagt:
#22 • 17.04.2014 - 12:21 Uhr

Wie ist denn eigentlich die Aussage dieses Artikels?



 
Mini78 sagt:
#23 • 25.04.2014 - 05:26 Uhr

Guten Morgen!
Jetzt weiß ich doch gleich, wieso ich so früh wach war.
Auf der Seite des FLVW wird von Peter Beil (WP) mitgeteilt, dass Hermann Vondereck jetzt ebenfalls zurück getreten ist.
Wenn man sich dann die alte Seite des FLVW Brilon ansieht, erkennt man, dass der bestehende Rumpf-Vorstand, bestehend aus Stappert, Jäger, Löhr und Spaude jetzt dort wieder Neuigkeiten verkündet.
Wieso die vier da noch gegen einen außerordentlichen Kreistag sind, in dem man die beiden Kreise wieder aufteilt, verstehe, wer will...
So nimmt die Rücktrittswelle also weiter ihren Lauf.
Was mich schon wieder aufregt ist, was von Seiten Stappert usw. zum Thema Internetseite verbreitet wird. Wenn man keine Vorstandsitzungen macht, darf man sich auch nicht wundern, dass (a) Leute reihenweise zurücktreten und (b) man keinen eigenen Zugang zur HSK-Seite bekommt, weil einfach das Vertrauen fehlt und befürchtet wird, dass da eigenmächtig und ohne Absprache Dinge in die Welt gesetzt werden.
Das hört sich nun auf der Briloner Seite natürlich wieder etwas anders an.
Schlimm, dass das Alles keiner vorher erkannt hat...



 
micha sagt:
#24 • 25.04.2014 - 06:59 Uhr

Zur Internetseite kann ich ja nun auch etwas sagen, weil ich die Internetseite des HSK (früher Meschede) erstellt habe und auch weiterhin den Support leiste.

1. Die Internetseite des HSK wird gut geführt. Peter Beil macht das besser als es nötig wäre.

2. Die Internetseite des Kreises Brilon wurde und wird dagegen anders geführt. Alles wandert(e) über einen Tisch und wird/wurde zensiert. Auskunft erhält man von dort nicht. Das Kontaktformular führt entweder ins leere oder man antwortet(e) nur auf bequeme fragen. Warum man überhaupt eine Internetseite führen sollte, wurde dort auch nicht verstanden. Umbequeme Wahrheiten lässt man dort einfach schon seit Jahren aus. Ein Rücktritt würde/wird dort bspw. niemals zusammen mit der wirklichen Begründung verkündet.

3. Den Zugang zur HSK-Internetseite könnten sie sicherlich haben, wenn es nicht einen Beschluss gäbe, der den Status quo herstellt UND wenn sie nicht mit der alten Briloner Seite bewiesen hätten, dass sie nicht in der Lage sind, eine solche Seite zu führen.

4. Warum sollte der Kreisvorsitzende (und um den geht es hier) Zugang zur Seite haben, wenn er Mitarbeiter hat, die den Job sehr ordentlich erledigen? Das halte ich für unnötig.

5. Es stellt sich die Frage, warum es die Seite von Kreis Brilon überhaupt noch gibt, wenn es doch eine Seite für den HSK gibt!? Was hatte man damit vor? Offensichtlich behielt man sie, um sie zum richtigen Zeitpunkt als Propagandamittel einzusetzen (es fragt sich jedoch, wer sich überhaupt so eine unübersichtliche Homepage antut). Es war von Anfang an (offensichtlich auf beiden Seiten) kein Vertrauen da, was wieder zur Frage führt:

Warum gab es die voreilige Fusion von 2 Kreisen, die sich nicht verstehen und nicht bereit sind, Kompromisse einzugehen?



 
Trainer2te sagt:
#25 • 25.04.2014 - 14:01 Uhr

Die Frage stelle ich mir seit über einem Jahr schon



 
Trainer2te sagt:
#26 • 09.05.2014 - 14:42 Uhr

flvw-hochsauerlandkreis.de

Zitat:


FLVW Präsidium


Im Interesse der Vereine im Hochsauerlandkreis: Präsidium des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen greift ein.


Für viele Sportkolleginnen und Sportkollegen und Interessierte war es schon längst überfällig und man hatte sicherlich ein Eingreifen schon eher gewünscht. Jetzt gab es von der Pressestelle des FLVW zu den Differenzen im HSK-Kreis (Altkreise Brilon und Meschede) folgende Verlautbarung:

Quelle FLVW Arnsberg Reinhard Pietz


"Auf der Tagesordnung der Präsidiumssitzung vom 06.05.2014 stand auch die Situation im FLVW Hochsauerland-Kreis. Seit Wochen bestimmen interne Differenzen das Bild in der Führungsetage.

„Eine Situation, die wir nicht länger hinnehmen wollen und können“, sagte FLVW-Präsident Hermann Korfmacher. „Die Zustände innerhalb des Kreisvorstandes schaden dem Kreis und dem Verband und viel schlimmer den kreisangehörigen Vereinen. Wir wollen eine Lösung, damit sich der Vorstand endlich wieder auf seine Arbeit im Sinne der Vereine konzentrieren kann.“

Deshalb hat das Präsidium nach eingehender Beratung einen Maßnahmen-Katalog beschlossen. Bis zum 26. Mai 2014 erwartet es eine vom Kreisvorsitzenden und geschäftsführenden Kreisvorsitzenden unterschriebene Erklärung. Diese soll klären, welche Maßnahmen ergriffen werden, damit eine ordnungsgemäße Aufgabenerledigung im Sinne der Satzung gewährleistet ist. Darüber hinaus wird dies in einem Gespräch zwischen Kreisvorstand und Präsidium erörtert werden.

Sollte dies nicht zum Erfolg führen, kündigt das FLVW-Präsidium an, den Kreisvorstand abzuberufen. Ein kommissarischer Vorstand könnte dann Neuwahlen auf einem außerordentlichen Kreistag organisieren, soweit nicht eine Zuständigkeit des Verbandsjugendausschusses bzw. Kreisjugendtages gegeben ist.

„Wir haben lange Zeit abgewartet und darauf gehofft, dass der Kreis die Situation regelt. Jetzt sehen wir uns aber gezwungen, zu handeln, um die inhaltlichen und personellen Probleme zu klären. Schließlich geht es hier nicht um Posten, sondern um unsere Vereine“, sagte Korfmacher und hofft darauf, dass bald wieder Ruhe einkehrt im Hochsauerland."



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